Sehr geehrte Kunden, trotz der aktuellen Corona-Lage stehen wir Ihnen gern telefonisch, per E-Mail oder persönlich bei Fragen rund um Ihr Dach gern zur Verfügung.
Die Dachdecker-Innung Cottbus informiert: Augen auf bei Verträgen für Dach- und Fassadenarbeiten
In Anzeigen werben Firmen mit „Einführungspreisen, Sonderpreisen, Musterhäusern“ und dergleichen. Hinter den angegebenen Telefonnummern verbirgt sich meist ein Strohmann. Wenn Sie Interesse zeigen, erscheinen sogenannte Vertreter mit vorgedruckten Vertragsformularen. Diese Vordrucke werden meist oberflächlich und unvollständig ausgeführt und Ihnen zur Unterschrift vorgelegt. Es endet in der Regel damit, dass die Rechnungssumme immens höher ausfällt als die Auftragssumme und das bei meist minderwertiger, schlecht ausgeführter und oftmals sogar wertloser Arbeit.
Deshalb der Rat der Dachdecker-Innung - Vorsicht! Bevor Sie unterschreiben:
- sind alle Arbeiten ausführlich beschrieben
- sind alle Arbeiten im Auftragsformular erfasst
- sind die Massen und Mengen angegeben
- sind die Einzelpreise und der Gesamtpreis angegeben
- fragen Sie nach der genauen Adresse der ausführenden Firma
- lesen Sie das Kleingedruckte auf den Formularen
- fragen Sie bei der Handwerkskammer Cottbus nach ob die Firma berechtigt ist, die Arbeiten auszuführen
- unterschreiben Sie im Zweifelsfall nicht sofort
- sollten Sie bereits negative Erfahrungen gemacht haben, wenden Sie sich vertrauensvoll auch an die Dachdecker-Innung Cottbus
- erteilen Sie Aufträge an die Fachbetriebe die der Innung des Dachdeckerhandwerks angehören
Lieferengpässe im Handwerk - Warum Baustoffe so teuer geworden sind
Im vergangenen Jahr wurden gängige Holzprodukte wie Spanplatten oft von einem Tag auf den anderen geliefert. Jetzt ärgern sich Betriebe mit Lieferzeiten von mitunter vier bis sechs Wochen herum. Da greifen dann auch die marktwirtschaftlichen Gesetze. Was knapp ist, verteuert sich. Holzpreise sind unverhältnismäßig und wirklich unvorhersehbar angestiegen. Das führt in der Bauwirtschaft schon seit einigen Monaten zu Kurzarbeit, Lieferproblemen und einer nicht mehr gegebenen Kalkulierbarkeit von Bauprojekten. Gemeldet werden Preissteigerungen von bis zu 500% für Harze und Lösemittel, 70% bis 170% für Rigips, Türrahmen, Zement und Steine, 100% für Betonstahl, 65% für Stahlgitter, 100% für Silikonspritzguss, 100% für Kabel und Leitungen, Holznormteile und diverse Chemikalien, 200% für Parkett. Die Lieferzeiten sind auf bis zu einem Jahr (OSB Platten und Naturstein) gestiegen, viele Produkte sind gar nicht lieferbar.
Die Auswirkungen der Materialknappheit treffen letztendlich auch die Verbraucher, die nicht nur mit Verzögerungen ihres Bauvorhabens rechnen müssen, sondern auch mit immensen Preissteigerungen. Durch diese Preissteigerungen werden viele, auch potentiell neue Kunden abgeschreckt.
Bei Fragen rund um die derzeitige Lage können Sie sich gern bei unserem Unternehmen informieren.